Es gibt eine Beobachtung, die jeder kennt, der schon einmal eine große Landkarte öffentlich aufgehängt hat: Menschen suchen zuerst sich selbst. Wo wohne ich? Wo ist mein Betrieb? Wie weit ist es von hier nach dort? Diese Neugier funktioniert zuverlässig – und sie ist der Grund, warum Karten als Kommunikationsmittel so gut wirken.
Am Messestand
Ein Messestand hat wenige Sekunden, um jemanden zum Stehenbleiben zu bringen. Eine großformatige Karte leistet dabei mehreres gleichzeitig:
Sie zeigt Präsenz. Wo sind wir tätig, wo sind unsere Standorte, wie weit reicht unser Netz? Das ist in einem Bild beantwortet, wofür sonst eine halbe Broschüre nötig wäre.
Sie eröffnet Gespräche ohne Ansprache. Wer vor der Karte steht und seinen Ort sucht, ist bereits im Kontakt – die erste Frage kommt oft vom Besucher selbst.
Sie funktioniert ohne Technik. Kein Bildschirm, der ausfällt, kein WLAN, keine Ladezeit. Eine Karte ist an Tag drei genauso einsatzbereit wie an Tag eins.
Für den Messeeinsatz eignen sich Werbelandkarten besonders: Ihr Logo im Kopfbereich, Ihre Standorte eingezeichnet, Ihre Hausfarben im Rahmen. Als Give-away in kleinerem Format nehmen Besucher die Karte mit – und hängen sie im eigenen Betrieb auf, wo sie über Jahre sichtbar bleibt.
Im Empfangsbereich
Im Empfang oder Foyer erfüllt die Karte eine repräsentative Funktion. Sie erzählt in einem Bild, wo das Unternehmen herkommt und wie weit es reicht. Für Besucher, die auf einen Termin warten, ist sie zudem das naheliegendste Objekt im Raum.
Hier lohnt sich eine hochwertige Ausführung: gerahmt, matt laminiert, mit sauberer Montage. Details unter Veredelung und Montage.
Wenn die Karte den unmittelbaren Standort zeigen soll – für die Orientierung von Besuchern –, ist eine topografische Karte des eigenen Umfelds die passende Grundlage.
Im Besprechungsraum
Hier wird die Karte vom Ausstellungsstück zum Arbeitsmittel. Sobald über Regionen, Gebiete oder Standorte gesprochen wird, ist eine Karte an der Wand der schnellste gemeinsame Bezugspunkt – schneller als jede Folie und ohne Beamer.
Bewährt hat sich in diesem Kontext die Organisationskarte in beschreibbarer Ausführung: Was besprochen wird, kann direkt eingezeichnet und nach der Sitzung wieder gelöscht werden.
In Gremien und öffentlichen Sitzungen
Ein Sonderfall mit eigenen Anforderungen: In Ausschüssen, Verbandsversammlungen oder Bürgerinformationen sitzen Menschen mit sehr unterschiedlichem Vorwissen. Eine Karte ist hier oft das einzige Medium, das alle gleichermaßen verstehen.
Wichtig ist dabei die Lesbarkeit auf Distanz. Eine Karte, die für den Schreibtisch gemacht ist, funktioniert im Sitzungssaal nicht. Klären Sie vorab den größten Betrachtungsabstand – daraus ergibt sich das Format, und aus dem Format ergibt sich, wie viel Detail überhaupt darstellbar ist. Die Zusammenhänge erklärt der Beitrag Formate und Ausführungen. Für Verwaltungen siehe zusätzlich öffentliche Verwaltung.
Der Ausschnitt macht den Unterschied
Für Präsentationszwecke ist der Zuschnitt entscheidend. Eine Standardkarte Deutschlands zeigt viel Fläche, die für Ihr Thema irrelevant ist. Eine Karte, die genau Ihr Marktgebiet abbildet – mit Ihrem Standort in der Mitte und ohne leere Ränder – wirkt deutlich stärker.
Solche Zuschnitte fertigen wir über die Landkarten-Manufaktur: Sie geben Gebiet, Format und Inhalt vor, wir liefern die Karte dazu.